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Studium Berufliche Bildung

In Deutschland gibt es ein großes Studienangebot im Bereich der Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften. Die Lehre an den Hochschulen und Universitäten leistet dabei einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

Wissenschaftlerin inspiziert Pflanzen in einem Gewächshaus
© alvarez via Getty Images

Insgesamt waren 58.280 Studierende im Wintersemester 2025/26 an einer deutschen Hochschule im Agrarbereich eingeschrieben. Rund 8.900 davon studierten im ersten Semester.

Die meisten Studierenden waren im Fach Landwirtschaft eingeschrieben (13.305 Studierende). Auf Platz zwei landete mit 13.294 Studierenden der Studienbereich Ernährungs- und Haushaltswissenschaften. Darauf folgten die Studiengänge Tiermedizin und, mit deutlichem Abstand, Forstwissenschaft.

Die Mehrheit der Studierenden ist weiblich

Der Anteil der Studentinnen lag im gesamten Agrarbereich bei 61 Prozent. Den höchsten Anteil an Studentinnen hatte das Fach Veterinärmedizin mit 87 Prozent, gefolgt von Ernährungs- und Haushaltswissenschaften mit 80 Prozent. Den geringsten Frauenanteil gab es im Studienbereich Forstwissenschaften: 40 Prozent der Studierenden waren hier weiblich.

Zahl der Studierenden leicht rückläufig

Die höchste Studierendenzahl mit 65.127 Studierenden wurde im Wintersemester 2020/21 verzeichnet. Seitdem ging die Anzahl der Studentinnen und Studenten zurück. Der seit dem Wintersemester 2008/2009 steigende Trend wurde damit unterbrochen. Dabei nimmt die Studierendenzahl besonders an den Universitäten ab, während die Fachhochschulen gleich viele oder sogar etwas mehr Studierende verzeichnen können.

Das Studienfach Holzwirtschaft erfuhr jedoch in den vergangenen fünf Jahren den stärksten Zuwachs mit rund 13 Prozent. Weniger gefragt war im gleichen Zeitraum der Bereich Tierproduktion mit einem Rückgang der Studierendenzahl um 56 Prozent.

Weiterführende Informationen

Bildungsserver Agrar: Studium im Agrarbereich