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Strukturberichte der Ernährungs- und Futtermittelwirtschaft Ernährung

Die Strukturberichte der Ernährungs- und Futtermittelwirtschaft berichten über Mühlen und Mischfutterhersteller sowie Molkereien und Milchwirtschaft. Die Zahlen zur Struktur der Mühlenwirtschaft und Struktur der Mischfutterhersteller erscheinen jährlich nach Abschluss des Getreidewirtschaftsjahres. Die Unternehmensstruktur der Molkereiwirtschaft wird alle drei Jahre veröffentlicht.

Nach Vorgaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in der BLE verschiedene Strukturberichte gefertigt. Anfragen dazu können an mvo(at)ble(dot)de geschickt werden.

Struktur der Mühlenwirtschaft

Sack mit Getreide, davor Mehl
Biserka Stojanovic - iStock via Getty Images

Im Wirtschaftsjahr 2022/23 betrug die gesamte Getreidevermahlung (Weizen, Roggen und Dinkel) rund neun Millionen Tonnen und nahm im Vergleich zum vorherigen Wirtschaftsjahr um 3,4 Prozent ab. Die Anzahl der Mühlen sank um weitere fünf Mühlen auf 176. Die durchschnittliche Jahresvermahlung pro Mühle ging von 51.628 Tonnen auf 51.277 Tonnen zurück. Die Getreidevermahlung von neun Millionen Tonnen verteilt sich auf rund 7,65 Millionen Tonnen Weichweizen und 631.000 Tonnen Roggen. Zusätzlich wurden etwa 435.000 Tonnen Hartweizen und 312.000 Tonnen Dinkel vermahlen.

Struktur der Mühlenwirtschaft 2022 – Datentabellen

Struktur der Mischfutterhersteller

Zierbild. Aufgehaltene Hand mit Haferschrot
©BLE, BonnFoto Thomas Stephan

Im Wirtschaftsjahr 2022/23 fiel die Herstellungsmenge mit 21,8 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent. Im Wirtschaftsjahr 2022/23 gab es nur beim Futter für Pferde eine Steigerung der Produktion (+13,7 % oder 32.271 t). Wohingegen die Herstellungsmengen für Futter für Rinderfutter, Kälberfutter, Schweinefutter, Mastgeflügel, Nutzgeflügel und für andere Nutztiere zurückgingen. Am deutlichsten ist der Rückgang mit 9,2 Prozent oder 835.281 Tonnen beim Futter für Schweine.

Die Anzahl der Betriebe ist im vergangenen Wirtschaftsjahr zurückgegangen. Im Wirtschaftsjahr 2022/23 hatten 276 Betriebe die Herstellung von Mischfutter gemeldet. Die durchschnittliche Herstellungsmenge je Betrieb betrug 79.109 Tonnen. Das sind 2.157 Tonnen oder 2,7 Prozent weniger als im Wirtschaftsjahr 2021/22.

Analog zur Entwicklung der Herstellungsmenge an Mischfutter ging auch der Getreideeinsatz zurück. Insgesamt wurde im Wirtschaftsjahr 2022/23 mit 10,5 Millionen Tonnen Getreide rund 566.957 Tonnen oder 5,1 Prozent weniger Getreide zu Mischfutter verarbeitet. Das entspricht einem Anteil von 48,2 Prozent.

Struktur der Mischfutterhersteller 2022/23

Mühlen und Mischfutterhersteller

Nach Abschluss des Getreidewirtschaftsjahres (1. Juli bis zum 30. Juni) werden jährlich die Tabellenbände

aus der Reihe: "Daten-Analysen" (herausgegeben vom BMEL) veröffentlicht. Darin werden folgende Kriterien ausgewertet:

  • Mühlen:
    • Anzahl der Mühlen,
    • Vermahlung nach Bundesländern und Betriebsgrößenklassen,
  • Mischfutter:
    • Anzahl der Betriebe, die Mischfutter herstellen,
    • Mischfutterproduktionsmengen nach Regionen, Betriebsgrößenklassen und Nutzungsarten,
    • Verarbeitung von Rohstoffen nach Regionen, Betriebsgrößenklassen und einzelnen Rohstoffkomponenten.

Molkereien und Milchwirtschaft

Die Unternehmensstruktur der Molkereiwirtschaft in Deutschland wird in den Strukturberichten, die alle drei Jahre veröffentlicht werden, aufgezeigt. Anschaulich dargestellt werden die Lage, die Grundlagen der Milchwirtschaft zum Beispiel Anzahl der Tiere und Betriebe, die Erzeugung, Anlieferung und die Verwendung der Milch bis zum Export der Erzeugnisse. Erläuterungen und graphische Darstellungen runden den Bericht ab.

Die Unternehmensstruktur der Molkereiwirtschaft in Deutschland - 2021 (xlsx, 23 KB)

Monatliche Daten erhalten Sie auf ble.de: Milch und Milcherzeugnisse. Eine Zusammenfassung erfolgt mit dem Bericht zur Markt- und Versorgungslage Milch und Milcherzeugnisse.

Archiv Molkereien und Milchwirtschaft

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft