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Deutschland betreibt einen regen Außenhandel im Bereich der Agrar- und Ernährungsgüter. Oft sind dabei Länder der Europäischen Union (EU) wichtige Abnehmer- oder Lieferländer. Dabei fällt auf, dass die Niederlände häufig zu den wichtigsten Abnehmerländern zählt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Produkte auch in den Niederlanden verbraucht werden. Oft werden die Erzeugnisse weiterverarbeitet, um dann über Rotterdam, dem größten europäischen Hafen, in weitere Länder verschifft zu werden.
Hier finden Sie eine ausführliche Erläuterung zu “Ursachen für Asymmetrien in der Außenhandelsstatistik" vom Statistischen Bundesamt.
Bei Getreide und Getreideerzeugnissen insgesamt ist Polen der wichtigste Lieferant für Deutschland. Rund ein Drittel der gesamten Einfuhren hatten 2025 dort ihren Ursprung. Darauf folgten Tschechien und Frankreich. Insgesamt importierte Deutschland im vergangenen Jahr 8,8 Millionen Tonnen Getreide. Gleichzeitig führte Deutschland Getreide und Getreideerzeugnisse im Umfang von 11,7 Millionen Euro aus. Größtes Abnehmerland war dabei die Niederlande mit rund 3,5 Millionen Tonnen.
Des Weiteren war Deutschland ein bedeutender Abnehmer von Frischobst und Zitrusfrüchten. Bei beiden Produktgruppen war Spanien das wichtigste Lieferland. Insgesamt beliefen sich die Einfuhren auf 2,4 und 1,1 Millionen Tonnen.
Bei Käse und Quark hingegen überwiegen die Ausfuhren mit 1,4 Millionen Tonnen. Abnehmer waren dabei vor allem Italien, die Niederlande und Frankreich. Bei den Einfuhren stand ebenfalls die Niederlande an der Spitze. Rund ein Drittel der gesamten Importe (992.800 Tonnen) kamen aus diesem Land.
Bei Schweinefleisch beliefen sich die Einfuhren insgesamt auf 575.600 Tonnen. Die drei wichtigsten Lieferländer waren Belgien, Dänemark und erneut die Niederlande. Die Ausfuhren lagen 2025 bei rund 1,3 Millionen Tonnen. Exportiert wurde vor allem nach Italien, Polen und Österreich.