Springe zur Hauptnavigation Springe zu den wichtigen Themen Springe zum Inhalt

Landwirtschaft

Buchführungsergebnisse 2016

Liniendiagramm zeigt Gewinn je Unternehmen nach Regionen und Fischereierzeugnissen

Gewinn der Kleinen Küsten- und Hochseefischerei je Unternehmen nach Regionen und Fischereierzeugnissen.

Zur Ermittlung der wirtschaftlichen Lage der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei werden die Buchführungsdaten von rund 140 Testbetrieben (Frischfischfänger und Krabbenkutter mit Schiffslängen zwischen 10 und 26 Meter) ausgewertet. Die zentrale Größe für die Erfolgsmessung ist der Gewinn. Der Gewinn umfasst bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften das Entgelt für die nicht entlohnte Arbeit des Unternehmers sowie der mitarbeitenden, nicht entlohnten Familienangehörigen. Die Ergebnisse der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei können für Deutschland insgesamt als repräsentativ angesehen werden, bei stärkerer Differenzierung sind sie in ihrer Aussagekraft jedoch weiterhin eingeschränkt, da die Zahl der am Testbetriebsnetz teilnehmenden Kutter hierfür zu klein ist.

Die Einkommensentwicklung der Kleinen Küsten- und Hochseefischerei in Deutschland ist sehr heterogen. Für die gesamte Flotte haben sich die Gewinne im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 31 Prozent auf 76 102 Euro verbessert. Die Fischer im früheren Bundesgebiet hatten hingegen einen Gewinnrückgang (- 13 Prozent) zu verbuchen. Für die deutschen Frischfischfänger insgesamt führten diese entgegengesetzten  Entwicklungen lediglich zu einer geringen Veränderung. Der Gewinn je Unternehmen blieb nahezu unverändert bei 39 176 Euro (- 0,4 Prozent).

Broschüre Buchführungsergebnisse der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei 2016