Ernteergebnisse Winterraps 2019

Die Winterrapsanbaufläche betrug im Jahr 2019 insgesamt 0,85 Mill. ha. Sie fiel damit um 30,4 % gegenüber 2018 (1,22 Mill. ha) und 35,9 % gegenüber dem sechsjährigen Mittel 2013-2018 (1,33 Mill. ha) niedriger aus.

Der durchschnittliche Hektarertrag bei Winterraps betrug 33,1 dt/ha. Damit lag der Ertrag um 10,5 % höher als 2018 (30,0 dt/ha) und 10,4 % niedriger als das sechsjährige Mittel 2013-2018 (37,0 dt/ha).

2019 wurde eine Winterrapsernte (Tabelle 31) von 2,8 Mill. t eingebracht. Die Erntemenge lag damit um 23,0 % niedriger als 2018 (3,7 Mill. t) und 42,6 % niedriger als das sechsjährige Mittel 2013-2018 (4,9 Mill. t). Der Ölgehalt als wesentliches Qualitätskriterium lag mit 41,0 % unter dem Vorjahreswert (43,5 %).

Bei den Winterrapssorten behauptete 2019 die Sorte „Bender“ (14,7 %) den Spitzenplatz. Die Sorte „Hattrick“ (10,8 %) rückte auf Platz zwei vor und wurde gefolgt von den Sorten „Avatar“ (5,8 %) und „Architect“ (5,5 %).

Entwicklung der Ölgehalte im Winterraps

Im Rahmen der Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) werden alljährlich mehr als 800 Winterrapsproben aus den Ländern, die die Ernteerträge bei Winterraps anhand von Volldruschen ermitteln, auf ihre Qualitätseigenschaften untersucht. Die Untersuchungsergebnisse werden jeweils im Abschlussbericht zur BEE (Broschüre: Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung 2019) veröffentlicht. In der nachstehenden Übersicht wird zusammenfassend die Entwicklung der Ölgehalte in den untersuchten Proben seit 2006 für Deutschland insgesamt und nach Ländern dargestellt.

Durchschnittlicher Ölgehalt bei Winterraps nach Ländern (ID EQT-0123011-0000)

Weitere Abbildungen und Tabellen sind in der Broschüre Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung 2019 enthalten.