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Ernährung, Fischerei

Getreide

Versorgungsbilanzen zu Getreide

Auf gut einem Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland wächst Getreide. Mehr als jeden neunten Euro erwirtschaften die deutschen Landwirtinnen und Landwirte mit dem Getreideanbau. Laut Landwirtschaftlicher Gesamtrechnung liegt der Produktionswert von Getreide im Jahr 2021 bei rund 9,1 Milliarden Euro.

Was wird angebaut?

Weizen ist das mit Abstand am häufigsten angebaute Getreide in Deutschland. Auf Rang zwei folgt die Gerste, die insbesondere als Viehfutter, aber auch als Braugerste verwendet wird. In der deutschen Brotkultur nimmt der Roggen eine bedeutende Stellung ein. Auch fast vergessene Getreidearten wie Dinkel, Emmer und Einkorn erleben vornehmlich im ökologischen Landbau eine kleine Renaissance. Seit Jahrzehnten grundsätzlich rückläufig ist der Anbau des Hafers.

Wofür wird Getreide in Deutschland verwendet?

Auch wenn viele mit Getreide, Brot und Nudeln assoziieren, so landet in Deutschland fast 60 Prozent des Getreides in den Futtertrögen der Nutztiere, um Fleisch, Milch und Eier zu erzeugen. Nur rund ein Viertel des produzieren Getreides ist für den direkten menschlichen Verzehr bestimmt. Daneben dient Getreide ebenfalls zu einem Fünftel als nachwachsender Rohstoff für die Energieerzeugung und für die Industrie.