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Ernährung, Fischerei

Fleisch

Versorgung mit Fleisch

Fleischbilanz 2021 vorläufig

Nach vorläufigen Zahlen ist der Außenhandel mit lebenden Tieren 2021 rückläufig

Im Jahr 2021 betrug die Nettoerzeugung (Schlachtmenge) von Fleisch in Deutschland etwa 8,3 Millionen Tonnen Schlachtgewicht (SG). Damit ist die Nettoerzeugung 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent zurückgegangen.

Der Import lebender Tiere (528.900 Tonnen SG) war 2021 – wie in allen Jahren seit 2003 ‑ höher als der Export lebender Tiere (451.200 Tonnen SG). Insgesamt nahm das Außenhandelsvolumen mit lebenden Tieren 2021 ab: Im Vergleich zum Jahr 2020 wurden (bezogen auf das SG) 19,6 Prozent weniger lebende Tiere importiert und 0,9 Prozent weniger lebende Tiere exportiert.

Auch der Außenhandel mit Fleisch, Fleischwaren und Konserven ist im Vergleich zu 2020 rückläufig: 2021 wurden etwa 5,3 Prozent weniger Fleisch, Fleischwaren und Konserven importiert und 3,3 Prozent weniger exportiert. Dabei waren 2021 die Ausfuhren (4,0 Millionen Tonnen SG) höher als die Einfuhren (2,5 Millionen Tonnen SG).

Die zum Verbrauch verfügbare Menge an Fleisch sank 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent. Dabei lag der berechnete Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch bei 81,7 kg/Kopf. Der geschätzte Pro-Kopf-Verzehr lag 2021 bei 55,0 kg/Kopf und lag somit um 3,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Verbrauch und Verzehr sind Residualgrößen der Berechnung und beinhalten notwendigerweise alle Ungenauigkeiten der vorangehenden Grundgrößen. Die jährliche Ableitung aus der Versorgungsbilanz ist nur eine Hilfsgröße.

Der Selbstversorgungsgrad – (das ist der Quotient aus Bruttoeigenerzeugung und Verbrauch) mit Fleisch ist mit 121 Prozent im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte gestiegen.

Quelle: BLE (414)

Visualisierung der Versorgungsbilanz Fleisch

Die Versorgung mit Geflügelfleisch zeigt die Geflügelfleischbilanz.