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Ernährung, Fischerei

Ölkuchen und -schrote

Anstieg des Selbstversorgungsgrades von Ölkuchen und -schroten im Wirtschaftsjahr 2020/21

Laut vorläufigen Berechnungen lag der Verbrauch von Ölkuchen und -schroten im Wirtschaftsjahr 2020/21 bei 7,7 Millionen Tonnen und ist damit gegenüber 2019/20 um 2,3 Prozent gestiegen. Die gesamte Menge wurde, wie in den Wirtschaftsjahren zuvor, als Futter verwendet.

Ölkuchen und -schrote aus Raps- und Rübsensamen sowie Sojabohnen hatten mit 4,0 Millionen Tonnen (52,6 Prozent) und 2,9 Millionen Tonnen (38,2 Prozent) den größten Anteil am Verbrauch. Vergleichsweise geringe Bedeutung hatten dagegen Ölkuchen und -schrote aus Palmkernen, Sonnenblumen, Erdnüssen und sonstigen Ölsaaten. Auf sie entfielen zusammen 9,3 Prozent des Verbrauchs.

Im Wirtschaftsjahr 2020/21 erhöhte sich die inländische Herstellungsmenge von Ölkuchen und -schroten um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (7,7 Millionen Tonnen) und lag bei 8,4 Millionen Tonnen. Auch die hergestellte Menge, die aus inländischen Ölsaaten stammt, ist deutlich um 31,9 Prozent auf 1,9 Millionen Tonnen gestiegen.

Die Einfuhren von Ölkuchen und -schroten sind im Wirtschaftsjahr 2020/21 laut vorläufigen Außenhandelsdaten gegenüber dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr um 3,1 Prozent gesunken. Mit 3,7 Millionen Tonnen wurden deutlich mehr Ölnebenprodukte im Vergleich zum vorangegangenen Wirtschaftsjahr ausgeführt. Für das Wirtschaftsjahr 2020/21 ergibt sich ein Ausfuhrüberschuss von 722 Tausend Tonnen.

Der Selbstversorgungsgrad von Ölkuchen und -schroten im Wirtschaftsjahr 2020/21 stieg auf den Stand von 25 Prozent und lag damit 6 Prozentpunkte über dem des vorherigen Wirtschaftsjahres.

Quelle: BLE, Referat 415

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