Verbrauch von Ölkuchen und -schroten sinkt im Wirtschaftsjahr 2017/18

Der Verbrauch von Ölkuchen und Extraktionsschroten ist im Wirtschaftsjahr 2017/18 im Vergleich zu 2016/17 um 4,9 % gesunken, aber zu 2010/11 um 9,5 % auf 8,35 Mio. t gewachsen. Die gesamte Menge wird in der Tierfütterung verwendet.

Der Verbrauch von Sojaschrot und -kuchen ist im Zeitraum von 2009/10 bis 2017/18 um 14,4 % gesunken, während der von Rapsschrot und -kuchen um 37,0 % gestiegen ist. An diesen Zahlen kann man ablesen, dass im genannten Zeitraum ein Teil des Soja- durch Rapsschrot und -kuchen substituiert wurde. Das liegt zum einen an den niedrigeren Preisen der Rapsnebenprodukte und zum anderen an der mitunter negativen Reputation des GVO-Sojas aus Übersee. Sojaschrot und -kuchen hatten 2017/18 einen Anteil von 41,6 % (2016/17 noch 44,3 %) und Rapsschrot und -kuchen von 48,6 % (2016/17: 46,9 %) am Gesamtverbrauch.

3,3 % lässt sich Palmkern-, 5,6 % Sonnenblumen- und weniger als 1 % sonstigen Schroten und Kuchen zurechnen. Der Selbstversorgungsgrad von Ölkuchen und -schroten lag im Wirtschaftsjahr 2017/18 mit 28 %, und damit einem Prozentpunkt unter dem Vorjahr, weiterhin auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau.

SJT-3090900-0000.xlsx  Versorgung mit Ölkuchen

Quelle: BLE (413)