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Ernährung, Fischerei

Inlandsverwendung von pflanzlichen Ölen und Fetten sinkt deutlich bei leicht fallenden Herstellungsmengen

Tortendiagramm zeigt die drei Anteile der Inlandsverwendung

Inlandsverwendung von Ölen und Fetten 2017 (vorläufig).

Laut vorläufigen Berechnungen lag die Inlandsverwendung von pflanzlichen Ölen und Fetten im Kalenderjahr 2017 bei 5,4 Mill. t und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 % gefallen. Die überwiegende Menge von 3,2 Mill. t (60,1 %) wurde industriell verwertet. 1,7 Mill. t (30,9 %) dienten als Nahrung und 0,5 Mill. t (8,9 %) sind verfüttert worden. Im Verlauf der vergangenen Jahre lässt sich ein Trend des Rückgangs der Inlandsverwendung von Margarine beobachten (von 2013 auf 2017 um 12,7 % auf 226.000 t). Dies führte seit 2013 sowohl zu geringeren Herstellungsmengen als auch zu geringeren Ein- und Ausfuhrmengen, auch wenn die Einfuhren 2017 leicht gestiegen sind.

Der Anteil der Inlandsverwendung von pflanzlichen Ölen und Fetten, der durch die inländische Herstellung gedeckt wurde, ist im Jahr 2017 auf 4,8 Mill. t gefallen (-2,1 % gegenüber dem Vorjahr). Dabei ist die Menge, die aus inländischen Ölsaaten stammt, auf 1,9 Mill. t gesunken. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Jahr 2016 von 5,0 %, der auf die verhältnismäßig geringen Rapsernten der Jahre 2016 und 2017 zurück zu führen ist.

Die Einfuhren von Ölen und Fetten insgesamt haben laut vorläufiger Außenhandelsdaten 2017 mit 3,2 Mill. t deutlich abgenommen (-14,8 %). Die Ausfuhren sind gegenüber dem Vorjahr auf 2,6 Mill. t gesunken (-8,1 %). Damit ergibt sich im Jahr 2017 ein Einfuhrüberschuss von 0,6 Mill. t (2016 Einfuhrüberschuss 1,0 Mill. t).

Im Jahr 2017 lag der Selbstversorgungsgrad von Ölen und Fetten bei 36 % und damit zwei Prozentpunkte über dem des Vorjahres, jedoch fünf Prozentpunkte unter dem des sechsjährigen Mittels.

SJT-4080300-0000.xlsx  Versorgung mit Ölen und Fetten

 Quelle: BLE, Referat 423