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Ernährung, Fischerei

Inlandsverwendung von pflanzlichen Ölen auf gleichem Niveau bei leicht fallenden Herstellungsmengen

Tortendiagramm zeigt die drei Anteile der Inlandsverwendung

Inlandsverwendung von Ölen und Fetten 2016 (vorläufig).

Laut vorläufigen Berechnungen lag die Inlandsverwendung von pflanzlichen Ölen und Fetten
im Jahr 2016 bei 5,9 Mill. t und ist damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Die überwiegende Menge von 4,1 Mill. t (69,1 %) wurde industriell verwertet. 1,3 Mill.
t (22,8 %) dienten als Nahrung und 0,5 Mill. t (8,2 %) sind verfüttert worden. Im Verlauf der vergangenen Jahre lässt sich ein deutlicher Trend des Rückgangs der Inlandsverwendung
von Margarine und Speisefett beobachten (von 2012 auf 2016 um 41,3 % auf 221.000 t). Dies führte sowohl zu geringeren Herstellungsmengen als auch zu geringeren Ein- und Ausfuhrmengen.

Der Anteil der Inlandsverwendung von Ölen und Fetten, der durch die inländische Herstellung gedeckt wurde, ist im Jahr 2016 auf 4,9 Mill. t gefallen (-2,7 % gegenüber dem Vorjahr). Dabei ist die Menge, die aus inländischen Ölsaaten stammt, merklich auf 2,0 Mill. t gesunken. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Jahr 2015 von 14,8 %, der auf die verhältnismäßig geringen Rapsernten der Jahre 2015 und 2016 zurück zu führen ist und durch verstärkte Einfuhren von Ölsaaten ausgeglichen wurde.

Die Einfuhren von Ölen und Fetten sind laut vorläufiger Außenhandelsdaten 2016 mit 3,6 Mill. t stabil geblieben und die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahr leicht auf 2,7 Mill. t gesunken (-1,9 %).

Im Jahr 2016 lag der Selbstversorgungsgrad von Ölen und Fetten bei 35 % und damit 6 Prozentpunkte unter dem des Vorjahres.

Tabelle: Versorgung mit Ölen und Fetten (ID 4080300)