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Ernährung, Fischerei

Kartoffelernte 2016/17: Trend hin zu Kartoffelerzeugnissen setzt sich fort

Daten zu Nahrungsverbrauch je Kopf, davon Nahrungsverbrauch Kartoffelerzeugnisse und Selbstversorgungsgrad

Entwicklung der Versorgungsbilanz Kartoffeln in den Positionen Nahrungsverbrauch je Kopf, davon Kartoffelerzeugnisse und Selbstversorgungsgrad.

Laut vorläufigen Berechnungen lag die Inlandsverwendung von Kartoffeln im Wirtschaftsjahr 2016/17 bei 6,49 Mill. t und damit leicht unter dem Vorjahresniveau (6,56 Mill. t). Ca. drei Viertel der im Inland verwendeten Kartoffeln wurden für Nahrungszwecke eingesetzt (4,73 Mill. t). Im Durchschnitt wurden pro Kopf insgesamt 57,9 kg Kartoffeln verbraucht, 1,1 kg mehr als im Vorjahr.

Wie in den vergangenen Jahren haben Kartoffelerzeugnisse einen hohen Anteil am Pro-Kopf- Verbrauch, so wurden 33,0 kg Kartoffeln in Form von Erzeugnissen wie Püree, Pommes Frites und Chips verbraucht.

Mit Kartoffeleinfuhren in Höhe von 1,99 Mill. t ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 7 % zu verzeichnen. Ähnlich sieht es mit den Ausfuhren aus. Im Wirtschaftsjahr 2016/17 wurden nach vorläufigen Daten 5,38 Mill. t exportiert, das sind 5 % mehr als im Vorjahr. Im Außenhandel spiegelt sich ebenfalls der Verbrauchstrend Kartoffelerzeugnisse wider: So werden Kartoffeln aus deutscher Erzeugung in Belgien und den Niederlanden z.B. zu Pommes Frites verarbeitet und die Kartoffelerzeugnisse wieder in Deutschland abgesetzt.

Der Selbstversorgungsgrad lag im Wirtschaftsjahr 2016/17 bei 135 % und damit 12 Prozentpunkte unter dem des Vorjahres.

Versorgungsbilanz Kartoffeln Wirtschaftsjahre 2003/ 2004 bis 2016/ 2017

Tabelle aus dem Statistischen Jahrbuch: Versorgung mit Kartoffeln, ID 4022700.

Quelle: BLE, Referat 423