Springe zur Hauptnavigation Springe zu den wichtigen Themen Springe zum Inhalt

Ernährung, Fischerei

Hennenbestände minimal gewachsen, Nahrungsverbrauch steigt weiter, Außenhandel auf hohem Niveau, weiter leicht rückläufige Tendenz beim Selbstversorgungsgrad

Anzahl Legehennen, Eier und Selbstversorgungsgrad von 2010 bis 2016

Eierproduktion und -versorgung in Deutschland. Informationsgrafik der BLE.

Die Legehennenbestände wurden im Jahr 2016 nicht wesentlich ausgebaut. Es wurden rund 45,1 Mill. Hennen und damit 300 000 Tiere mehr als ein Jahr zuvor in deutschen Ställen gezählt.

Die Versorgungsbilanz 2016 weist laut vorläufiger Berechnungen eine verwendbare Erzeugung an Eiern von rund 14,21 Mrd. Stück aus. Dieser Anstieg von 1,3% gegenüber dem Vorjahr ist auf den Bestandszuwachs und die leicht gestiegene Legeleistung (durchschnittlich 290 Eier pro Henne) zurück zu führen.

Eine noch stärkere Entwicklung zeigt der Nahrungsverbrauch im Jahr 2016. Er lag mit ca. 19,28 Mrd. Eiern knapp 2 % über dem Vorjahresverbrauch. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 235 Eiern verzehrte im Jahr 2016 jeder Deutsche durchschnittlich drei Eier mehr als im Jahr zuvor.

Der gestiegene Bedarf an Eiern und Eiprodukten im Land musste wie auch in den Jahren zuvor durch höhere Einfuhren gedeckt werden. Auf der Basis vorläufiger Außenhandelsdaten ist von einer Importsteigerung von ca. 6,6 % gegenüber dem Vorjahr auszugehen. Ein noch deutlicherer Anstieg ist bei der Ausfuhr von Eiern und Eiprodukten zu verzeichnen. Sie stieg im Jahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen um 13,8 % gegenüber dem Jahr 2015 an.

Im Jahr 2016 wurde nach vorliegenden Daten ein Selbstversorgungsgrad von 70,1 % erreicht und lag damit 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Daten der Versorgungsbilanz Eier

Markt- und Versorgungslage Eier

Quelle: BLE, Referat 423