Bestandszuwachs bei Legehennen setzt sich fort, Nahrungsverbrauch und Selbstversorgungsgrad Eier steigen weiter an

Die Legehennenbestände wurden im Jahr 2020 auf 49,2 Millionen Tiere erweitert. Somit stehen rund 1,2 Millionen Hennen mehr als im Jahr zuvor in deutschen Ställen (plus 2,5 %).
Die verwendbare Erzeugung in Höhe von 15,45 Milliarden Eiern liegt ca. 3 % über dem Vorjahreswert.

Im Jahr 2020 ist ein weiterer Anstieg des Nahrungsverbrauchs auf 19,9 Milliarden Eier zu vermerken. Das entspricht einem Plus von fast 2 % gegenüber dem Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist auf 239 Eier stark gestiegen. Dies sind vier Eier mehr als im Jahr zuvor.

Gemäß den vorläufigen Außenhandelsdaten aus 2020 liegen die Gesamteinfuhren an Eiern inkl. Bruteiern und Eiprodukten rund 4,1 % unter dem Vorjahresniveau. Sehr deutlich zurückgegangen sind dabei die reinen Schaleneiimporte (minus 5,8 %). Die Ausfuhrmengen insgesamt sind ebenfalls stark gesunken (minus 7,1 %). Hier ist ein spürbarer Rückgang sowohl beim Export von Schaleneiern als auch bei der Ausfuhr von Eiprodukten zu verzeichnen.

Dass der gestiegene Inlandsbedarf im Jahr 2020 vermehrt aus inländischer Produktion gedeckt wurde, spiegelt sich im gestiegenen Selbstversorgungsgrad wieder. Mit fast 72 % erreicht er ein Niveau, welches letztmalig im Jahr 2002 überschritten wurde. Die BLE weist mit der vorläufigen Versorgungsbilanz für das Jahr 2020 erstmals den SVG bezogen auf die Konsumeiererzeugung, statt bislang bezogen auf die Gesamteierzeugung, aus.

Quelle: BLE, Referat 413