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Landwirtschaftliche Güter nahmen 2025 laut vorläufigen Zahlen mit 14,7 Prozent an den Einfuhren und 9,2 Prozent an den Ausfuhren den kleineren Teil am Gesamthandel zwischen Deutschland und Italien ein. Im Gesamthandel mit Italien ist Deutschland Nettoexporteur, das heißt, dass mehr Waren exportiert als importiert werden. Bei landwirtschaftlichen Produkten ist es genau andersherum: die Einfuhren sind größer als die Ausfuhren. Somit ist Deutschland Nettoimporteur von Agrar-Gütern im Handel mit Italien.
Backwaren erzielten 2025 laut vorläufigen Zahlen mit 1,3 Milliarden Euro den größten Warenwert bei den Importen von Agrar-Produkten aus Italien. Platz zwei nahm ein Klassiker ein – der Wein. Davon wurden rund 4,8 Millionen Hektoliter (1,1 Milliarden Euro) gehandelt. Damit ist das Genussmittel Wein einer der größten Exportschlager Italiens nach Deutschland. 2025 blieb die importierte Weinmenge im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant. Der Warenwert stieg verglichen mit 2024 um 61 Millionen Euro (+6 Prozent).
Darauffolgend importierte Deutschland Käse (913 Millionen Euro) und Frischobst (855 Millionen) aus Italien. Das entsprach rund 602.830 Tonnen Frischobst (ohne Südfrüchte). Die Gruppe der Äpfel, Birnen und Quitten hatte daran mit 42 Prozent den höchsten Anteil, gefolgt von Wassermelonen (25 Prozent) und Weintrauben (19 Prozent). 2025 nahmen die Einfuhren von Käse aus Italien zu: Deutschland importierte 11.640 Tonnen mehr als im Vorjahr (+13,6 Prozent). Das entsprach einer Steigerung des gehandelten Wertes um 142 Millionen Euro (+18,4 Prozent).
Insgesamt importierte Deutschland 2025 laut vorläufigen Angaben Waren der Land- und Ernährungswirtschaft im Wert von 10,7 Milliarden Euro aus Italien. Das entsprach rund vier Prozent der gesamten deutschen Agrar-Einfuhren.
Gemessen am Warenwert waren es 2025 Fleischwaren (1,4 Milliarden Euro) und Käse (1,1 Milliarden Euro). Fast 60 Prozent des Wertes von Fleisch und Fleischwaren machte frisches und gekühltes Schweinefleisch aus. An dritter Stelle folgten Kakao und Kakaoerzeugnisse im Agrar-Export mit einem Warenwert von 878 Millionen Euro. Der Wert stieg hier besonders deutlich um etwa ein Viertel (+175 Millionen Euro). Die gehandelte Menge hingegen sank um neun Prozent. Das bedeutet, dass der höhere Wert auf gestiegenen Preisen beruht. Bei Zucker und Zuckererzeugnissen hingegen nahm der gehandelte Wert ab: rund 37 Millionen Euro (-7,6 Prozent) weniger wurden exportiert. Die Exportmenge stieg allerdings leicht um 6,3 Prozent.
Auch Bier wurde gerne gehandelt. Etwa 3,7 Millionen Hektoliter exportierte Deutschland 2025 nach Italien. Mit einem Wert von 335 Millionen Euro landete Bier auf Platz sieben der deutschen Agrar-Exporte.
Insgesamt exportierte Deutschland 2025 Güter der Land- und Ernährungswirtschaft im Wert von 7,7 Milliarden Euro nach Italien. Das machte einen Anteil von 3,7 Prozent an den gesamten deutschen Agrar-Ausfuhren aus.
Die ausführliche Statistik finden Sie hier: 0032005-0000 Außenhandel mit Italien
Insgesamt ist das Land mit dem stiefelförmigen Umriss etwa 30 Millionen Hektar groß. Rund 44 Prozent davon sind landwirtschaftlich genutzte Fläche.
2024 machte die Landwirtschaft zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Italien aus. 3,6 Prozent der italienischen Erwerbstätigen arbeiteten 2023 in diesem Sektor. Als Mitglied der Europäischen Union und Teil der gemeinsamen Agrarpolitik ist Italien ein bedeutsamer Agrarproduzent.