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Güter der gewerblichen Wirtschaft machten sowohl bei den Einfuhren (96 Prozent) als auch bei den Ausfuhren (98 Prozent) den größten Anteil am Handel zwischen den beiden Ländern aus. Dabei exportiert Deutschland mehr Güter in die USA als es von dort importiert. Bezogen auf landwirtschaftliche Produkte hingegen ist es genau umgekehrt: hier importiert Deutschland mehr aus den USA als dorthin ausgeführt wird.
2025 lösten die Schalen- und Trockenfrüchte die Sojabohnen von der Spitze der Agrar-Importe aus den USA ab. Nach vorläufigen Angaben wurden Schalen- und Trockenfrüchte im Wert von 1,3 Milliarden Euro importiert. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um knapp die Hälfte. Ölfrüchte und darunter vor allem die Sojabohnen landeten auf Platz zwei mit einem Importvolumen von 855 Millionen Euro beziehungsweise 2,2 Millionen Tonnen. Darauf folgten Fische und Fischzubereitungen mit einem Wert von 272 Millionen Euro.
Finanziell gesehen machten 2025 nach vorläufigen Zahlen Kaffee (420 Millionen Euro) und Kakao und Kakaoerzeugnisse (369 Millionen Euro) die höchsten Umsätze beim Agrar-Export in die USA. Bei letzterem hatten Schokolade und andere kakaohaltige Zubereitungen einen Anteil von 88 Prozent. Sowohl bei Kaffee als auch Kakao waren deutliche Steigerungen um rund ein Viertel und ein Drittel des Wertes gegenüber dem Vorjahr zu beobachten. Dies kann größtenteils auf gestiegene Preise zurückgeführt werden. Auf Platz drei der Agrar-Exporte folgten Zucker und Zuckererzeugnisse mit 225 Millionen Euro.
Insgesamt beliefen sich die Ausfuhren von landwirtschaftlichen Produkten aus Deutschland in die USA auf 2,4 Milliarden Euro. Das entsprach einem Anteil von 1,2 Prozent an den gesamten deutschen Agrar-Exporten.
Die ausführliche Statistik finden Sie hier: 0032400-0000 Außenhandel mit den USA
Mit einer Landfläche von etwas über 983 Millionen Hektar sind die USA das drittgrößte Land der Welt. Die Agrarlandschaft erstreckt sich dabei von der Ost- bis zur Westküste Nordamerikas. 2022 wurden etwa 412 Millionen Hektar für landwirtschaftliche Zwecke genutzt.
Mit rund 258 Millionen Hektar nimmt Dauergrünland in den USA den größten Anteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche ein. Auf etwa 152 Millionen Hektar wird Ackerbau betrieben. Circa ein Drittel der Ackerfläche dient dem Anbau von Getreide. Auf etwa 33 Millionen Hektar wurden 2023 Sojabohnen angebaut. Damit hatten die USA die zweitgrößte Anbaufläche von Soja, nach Brasilien.
Mit nicht ganz einem Prozent hat die Landwirtschaft nur einen sehr niedrigen Anteil am Bruttoinlandsprodukt der USA. Nur 1,6 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten 2023 in landwirtschaftlichen Berufen.