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Landwirtschaft

Betriebsstruktur in der Landwirtschaft

Grafik landwirtschaftliche Betriebe und Flächen

Die Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe und ihrer Flächen (SJG-9301010).

Die Entwicklung der Betriebsstruktur der landwirtschaftlichen Betriebe ab fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche in Deutschland zwischen 1991 und 2013 zeigt, dass die Anzahl der Betriebe geringer wird, während die durchschnittliche Fläche je Betrieb zunimmt. Wie die Grafik "SJG-9301010" zeigt, lag die Zahl der Betriebe ab fünf Hektar 2013 bei rund 260.000, während die durchschnittliche Fläche je Betrieb bei 64 Hektar lag.

Diagramm zeigt Flächen und Betriebe im ökologischen Landbau, öffnet PDF

Die Entwicklung von Flächen und Betrieben im ökologischen Landbau (SJG-9301060).

Die Strukturdaten zum Ökologischen Landbau zeigen, dass die Anzahl der Betriebe kontinuierlich wächst. Seit 1994 wächst ebenfalls die Fläche, die von den Betrieben bewirtschaftet wird. 2016 wirtschaften zehn Prozent der Betriebe ökologisch. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der landwirtschaftlich genutzten Fläche beträgt 2016 7,5 Prozent. Die Angaben werden zur Jahresmitte von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung veröffentlicht: Strukturdaten Ökolandbau.

Tabellen aus dem Statistischen Jahrbuch

Die Tabellen des Jahrbuchs haben eine 7-stellige Identifikationsnummer, eine Nummer in der jeweiligen Ausgabe des Jahrbuchs und den Titel, der den Inhalt der Tabelle umreißt. Die Liste enthält die Tabellen über die Betriebsstrukturen in Deutschland.

Erklärungen zu Erfassungsgrenzen

Landwirtschaftliche Betriebe sind ab 2010, wenn nicht anders definiert, Betriebe mit fünf Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF) und mehr bzw. mit einer Mindestgröße an Erzeugungseinheiten oder mit Spezialkulturen oder Tierbeständen, wenn fest­gelegte Mindestgrößen erreicht oder überschritten werden. Es werden insbesondere Ergebnisse der Land­wirt­schafts­zählung 2010 und der Agrarstrukturerhebung 2013, daneben auch aus früheren Agrar­bericht­erstattungen. Bis 1998 erstreckte sich der Erfassungs­bereich der totalen Agrar­berichterstattung auf alle Betriebe und Besitzeinheiten mit einer landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzten Fläche von jeweils einem Hektar und mehr sowie auf alle Betriebe und Besitzeinheiten mit einer land­wirt­schaftlich genutzten Fläche unter einem Hektar (einschließlich der Betriebe ohne landwirtschaftlich genutzte Fläche), deren natürliche Erzeugungseinheiten mindestens einer jährlichen landwirtschaftlichen Markt­erzeugung von einem Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche ent­sprechen. Ab 1999 ist die untere Erfassungsgrenze auf zwei Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche angehoben worden. Landwirtschaftliche Betriebe mit weniger als zwei Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche wurden seitdem nur noch erfasst, wenn festgelegte Mindestgrößen aus­gewählter Tierkategorien oder Spezialkulturen erreicht werden. Für Forstbetriebe gelten zehn Hektar Waldfläche als untere Grenze. Ab 2010 wurden die unteren Erfassungsgrenzen landwirtschaftlicher Betriebe weiter erhöht. So gilt statt der zwei Hektar-Grenze nun ein Flächenumfang von fünf Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche als Mindest­größe. 

In den Tabellen des Statistischen Jahrbuchs zur Betriebsstruktur wird die EU-Typologie für land­wirt­schaftliche Betriebe angewendet. Dieses Klassifizierungssystem zur Einteilung der Betriebe nach ihrer wirtschaftlichen Aus­richtung (Betriebsform) und zur Bestimmung der wirtschaftlichen Be­triebsgröße wurde geändert. Die bisher verwen­deten Standarddeckungsbeiträge (SDB) sind durch Standard-Outputs (SO) ersetzt worden. We­sentlicher Unterschied ist, dass die in den SDB in Ansatz gebrachten variablen Kosten bei den Standard-Output-Werten nicht mehr berücksichtigt werden. Die Standard-Outputs sind definiert als geldwerte Bruttomarktleistung landwirtschaftli­cher Erzeugnisse.