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Forst, Holz

Anfragen

Im BMEL ist Referat 515 für den Bereich Holzmarkt, Holzabsatzförderung und Holzverwendung zuständig. Anfragen können per E-Mail an 515@bmel.bund.de gerichtet werden.

Holzmarkt

Zwei Waldarbeiter vor Holzstapel

Quelle: BMEL/Walkscreen

Der Holzeinschlag lag im Wirtschaftsjahr 2017 bei 53,49 Millionen Kubikmeter (m³). Gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 2,5 Prozent. Gegenüber dem 10-Jahres-Durchschnitt von 57 Millionen Kubikmeter entspricht das Einschlagergebnis einem Rückgang von 6,2 Prozent bzw. 3,51 Millionen m³. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Holzeinschläge im Staatwald (- 1 %) und im Körperschaftswald (- 0,4 %) zurück. Im Privatwald legten die Einschläge um 6,8 % bzw. + 1,54 Mio. m³ zu.

Veränderungen des Holzeinschlags nach Holzartengruppen 2017 zu 2016
HolzartengruppeVeränderung in %
Holzartengruppe Eiche- 8,8
Holzartengruppe Buche

- 3,3

Holzartengruppe Fichte+ 6,8
Holzartengruppe Kiefer- 4,4
Insgesamt+ 2,5

Mit der amtlichen Holzeinschlagsstatistik kann nicht die gesamte Holznutzung in Deutschland erfasst werden, vor allem wegen statistischer Abschneidegrenzen und nicht erfasster Holzmengen im Kleinprivatwald.

Die in den Holzmarktberichten veröffentlichten Daten sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage und dienen der Transparenz sowie der Dokumentation. Sie reflektieren auch den Beitrag eines bedeutenden Wirtschaftsbereiches auf dem Weg hin zu einer "green economy", dessen Potenzial für die Gesellschaft noch längst nicht ausgeschöpft ist.

Rohstoffmonitoring Holz

Mit einem von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe geförderten Forschungsprojekt "Rohstoffmonitoring aller Stoffströme auf der Basis von Holz" (2015 bis 2018) wurde die Erfassungslücke zwischen amtlicher Holzeinschlagsstatistik und tatsächlicher jährlicher Holznutzung möglichst weitgehend geschlossen. Ziel des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über drei Jahre geförderten Projekts "Rohstoffmonitoring Holz" war es u. a., die amtliche Statistik hinsichtlich energetischer und stofflicher Holzverwendung zu ergänzen. Dabei bauten die Projektpartner ein kontinuierliches Monitoringsystem auf, das die vielen vereinzelten Studien und Erhebungen zum Holzaufkommen der einzelnen Sortimente sowie zur Holzverwendung zusammen führt.

Zu den Veröffentlichungen des Projektes "Rohstoffmonitoring Holz".