Holzmarkt

Der Holzeinschlag lag im Wirtschaftsjahr 2018 bei 64,55 Millionen Kubikmeter (mÂł). GegenĂŒber dem Vorjahr ein Plus von rund 20,7 Prozent.

Die Zunahme geht auf die Holzartengruppe Fichte zurĂŒck. Der Einschlag lag bei rund 39,4 Mio. mÂł und damit einem Plus von 36,5 % gegenĂŒber dem Vorjahr. Verantwortlich dafĂŒr waren unter anderen die StĂŒrme „Burglind“ und "Friederike" und stark erhöhte ZwangseinschlĂ€ge nach KĂ€ferbefall und Trocknis. Bei den anderen Holzartengruppen lag der Einschlag geringfĂŒgig höher als im Vorjahr.

VerÀnderungen des Holzeinschlags nach Holzartengruppen 2018 zu 2017

Holzartengruppe Eiche

+ 4,3

Holzartengruppe Buche

+ 3,3

Holzartengruppe Fichte

+ 36,5

Holzartengruppe Kiefer

+ 0,7

Insgesamt

+ 20,7

Die Trockenheit und Hitze des Jahres 2018 hat dem Wald stark zugesetzt, so dass der Anteil der Zwangsnutzungen deutlich angestiegen ist.

Mit der amtlichen Holzeinschlagsstatistik kann nicht die gesamte Holznutzung in Deutschland erfasst werden, vor allem wegen statistischer Abschneidegrenzen und nicht erfasster Holzmengen im Kleinprivatwald.

Die in den Holzmarktberichten veröffentlichten Daten sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage und dienen der Transparenz sowie der Dokumentation. Sie reflektieren auch den Beitrag eines bedeutenden Wirtschaftsbereiches auf dem Weg hin zu einer "green economy", dessen Potenzial fĂŒr die Gesellschaft noch lĂ€ngst nicht ausgeschöpft ist.

Rohstoffmonitoring Holz

Mit einem von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe geförderten Forschungsprojekt "Rohstoffmonitoring aller Stoffströme auf der Basis von Holz" (2015 bis 2018) wurde die ErfassungslĂŒcke zwischen amtlicher Holzeinschlagsstatistik und tatsĂ€chlicher jĂ€hrlicher Holznutzung möglichst weitgehend geschlossen. Ziel des vom Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft ĂŒber drei Jahre geförderten Projekts "Rohstoffmonitoring Holz" war es u. a., die amtliche Statistik hinsichtlich energetischer und stofflicher Holzverwendung zu ergĂ€nzen. Dabei bauten die Projektpartner ein kontinuierliches Monitoringsystem auf, das die vielen vereinzelten Studien und Erhebungen zum Holzaufkommen der einzelnen Sortimente sowie zur Holzverwendung zusammen fĂŒhrt.

Zu den Veröffentlichungen des Projektes "Rohstoffmonitoring Holz".