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Ausbildung Berufliche Bildung

Die „Grünen Berufe“ bezeichnen insgesamt 14 Ausbildungsberufe der Agrarwirtschaft. Die wohl bekanntesten Berufsgruppen sind dabei Landwirtin und Landwirt sowie Gärtnerin und Gärtner. Doch wie viele Auszubildende gibt es in den verschiedenen Berufen?

Im Jahr 2024 gab es insgesamt 31.644 Auszubildende in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. Das sind 678 Auszubildende weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Frauen, die sich für eine landwirtschaftliche Ausbildung entschieden haben, stieg über die Jahre stetig. Zuletzt lag der prozentuale Anteil bei gut einem Viertel. Dabei variierte der Frauenanteil deutlich zwischen den unterschiedlichen Ausbildungsberufen.

Mehr Auszubildende zur Landwirtin und zum Landwirt

Die Zahl der Auszubildenden zur Landwirtin und zum Landwirt entwickelten sich entgegengesetzt zum allgemeinen Trend: 9.405 junge Menschen entschieden sich 2024 für eine Ausbildung und damit 321 mehr als ein Jahr zuvor. 23 Prozent waren Frauen.
Für den Beruf des Gärtners und der Gärtnerin entschieden sich mit insgesamt 12.237 Personen die meisten Lernenden. Gegenüber 2023 ging die Zahl jedoch um 843 Auszubildende zurück. In einer Ausbildung zum Forstwirt oder zur Forstwirtin (inklusive Werker der Forstwirtschaft - Wald- und Landschaftspflege) befanden sich zum Stichtag 2.214 junge Menschen, 111 mehr als ein Jahr zuvor.  

Welche grünen Ausbildungsberufe wählen überwiegend Frauen?

Der Ausbildungsberuf zum Pferdewirt oder zur Pferdewirtin wies auch 2024 mit knapp 88 Prozent einen hohen Frauenanteil auf. In der Tierwirtschaft betrug der Frauenanteil 53 Prozent. Der Beruf der Hauswirtschafterin und des Hauswirtschafters stach besonders heraus: Hier waren von insgesamt 63 Auszubildenden 100 Prozent weiblich. Anders sah es in der Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice aus. Von in Summe 804 Auszubildenden waren 36 Frauen. Dies entsprach einem Anteil von 4,5 Prozent.

Die Daten zum Download als csv-Datei oder über eine Schnittstelle (API) finden Sie unter: Open Data - Berufliche Bildung in der Landwirtschaft-Ausbildung

Rechtliche Grundlagen der Berufsbildungsstatistik Landwirtschaft

Die Berufsbildungsstatistik gibt Aufschluss über die jährliche Entwicklung der einzelnen Ausbildungsberufe, Auszubildende mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen, vorzeitig gelöste Arbeitsverhältnisse, ausländische Auszubildende und Prüfungen in der beruflichen Fortbildung. Die Datengrundlage über umfassende Auswertungen bildet der Statistische Bericht – Berufsbildungsstatistik 2024 des Statistischen Bundesamtes. . Dort sind auch Informationen über Rundungsverfahren des Statistischen Bundesamtes in der Berufsbildungsstatistik hinterlegt, die zur Geheimhaltung dienen.

Die Rechtsgrundlage für die Datenerhebung bildet das Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBI. I S. 931) in Verbindung mit dem Bundesstatistikgesetz (BStatG) vom 22. Januar 1987 (BGBI. I S. 462). Demnach sind die zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz für die Berufsbildung auskunftspflichtig.

Weiterführende Informationen

Kontakt

  • Ansprechpartner: Detlev Pfeiffer
  • Telefonnummer: 02 28 / 68 45 - 35 78
  • Behörde: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
  • agrar(at)ble(dot)de