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Landwirtschaft

Vorläufiges Futteraufkommen im Wirtschaftsjahr 2015/16

Ausgewählte Futtermittel am Gesamtaufkommen an verdaulichem Eiweiß im Wirtschaftsjahr 2015/16

Ausgewählte Futtermittel am Gesamtaufkommen an verdaulichem Eiweiß im Wirtschaftsjahr 2015/16 (vorläufig).

Bei der Darstellung des Futteraufkommens wird für die einzelnen Futtermittel ausgewiesen, welcher Teil aus inländischer Erzeugung und welcher Teil aus Einfuhren stammt. Die Daten werden sowohl in Naturalwert (Produktgewicht) wie auch in Getreideeinheiten und in verdaulichem Eiweiß ausgewiesen. Die Ergebnisse geben u. a. Auskunft über den Einfuhrbedarf an eiweißreichen Futtermitteln und dienen als Informationsgrundlage zur Umsetzung der nationalen Eiweißpflanzenstrategie.

Nach vorläufigen Ergebnissen für das WJ 2015/16 betrug das Futtermittelaufkommen insgesamt in Naturalwert 208,0 Mill. t. Davon entfielen 97 % (202, 2 Mill. t) auf inländisch erzeugte Futtermittel, darunter hofeigene Futtermittel wie Grassilage (65, 0 Mill. t), Silomais (56,7 Mill. t) und Getreide (25,8 Mill. t). In letztgenannter Zahl ist auch das Getreide enthalten, welches von inländischen Misch- und Mineralfutterherstellern als Rohstoff eingesetzt wird.

Bezogen auf die physiologische Wertigkeit, d.h. den Anteil an verdaulichem Eiweiß, haben Importfuttermittel erhebliche Bedeutung für die Tierhaltung in Deutschland. Rund 27 % des Futteraufkommens an verdaulichem Eiweiß stammen aus importierten Futtermitteln. Hiervon liefert allein Sojaextraktionsschrot einen Beitrag von gut 75 %. Bezogen auf die Eiweißkomponente bleibt Sojaextraktionsschrot damit weiterhin das mit Abstand wichtigste Importfuttermittel.

Tabellenübersicht Futteraufkommen