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Ernährung, Fischerei

Verbrauch von Ölkuchen und -schroten wächst im Wirtschaftsjahr 2015/16 bei stabiler Verarbeitungsmenge im Inland

Tortendiagramm zeigt Anteile der Ölkuchenverfütterung

Ölkuchen als Futtermittel: vorläufiger Verbrauch 2016: Sojabohne und Raps/Rübsen zusammen über 90% Anteil.

Laut vorläufigen Berechnungen lag der Verbrauch von Ölkuchen und -schroten im Wirtschaftsjahr
(WJ) 2015/16 bei 8,6 Mill. t und ist damit gegenüber 2014/15 um 2,5 % gestiegen. Die gesamte Menge wurde, wie in den Wirtschaftsjahren zuvor, als Futter verwendet.

Ölkuchen und -schrote aus Sojabohnen sowie Raps- und Rübsensamen hatten mit 4,1 Mill. t (47,4 %) und 3,9 Mill. t (44,8 %) den größten Anteil am Verbrauch. Vergleichsweise geringe Bedeutung hatten dagegen Ölkuchen und -schrote aus Palmkernen und sonstigen Ölsaaten. Auf sie entfielen 1,3 % bzw. 0,9 % des Verbrauchs.

Im WJ 2015/16 lag die inländische Herstellung von Ölkuchen und -schroten wie auch im vorangegangenen WJ bei 8,2 Mill. t. Dabei ist die Menge, die aus inländischen Ölsaaten stammt, merklich um 20,3 % auf 2,7 Mill. t gesunken. Dahinter steckt eine verhältnismäßig geringe Rapsernte im Jahr 2015. Der inländische Bedarf musste durch verstärkte Einfuhren von Saaten ausgeglichen werden.

Die Einfuhren von Ölkuchen und -schroten sind laut vorläufigen Außenhandelsdaten für das WJ 2015/16 gegenüber dem vorangegangenen WJ um 13,9 % auf 4,4 Mill. t gestiegen. Die Ausfuhren blieben mit 3,9 Mill. t unverändert. Damit ergibt sich bei Ölkuchen und -schroten im WJ 2015/16 ein Einfuhrüberschuss von 518.000 t (2014/15 Ausfuhrüberschuss von 36.000 t).

2015/16 sank der Selbstversorgungsgrad von Ölkuchen und -schroten auf den niedrigen Stand von 32 % und lag damit 9 Prozentpunkte unter dem des vorherigen Wirtschaftsjahres.

Tabelle Versorgung mit Ölkuchen (ID: 3090900)