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Forst, Holz

Holzmarkt

Zwei Waldarbeiter vor Holzstapel

Quelle: BMEL/Walkscreen

Der Holzeinschlag lag im Wirtschaftsjahr 2016 bei 52,19 Millionen Kubikmeter (m³). Gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von rund 6,1 Prozent. Gegenüber dem 10-Jahres-Durchschnitt von 57 Millionen Kubikmeter entspricht das Einschlagergebnis einem Rückgang von 8,4 Prozent bzw. 4,81 Millionen m³. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Holzeinschlag im Staatswald leicht zurück. Im Vergleich zum Vorjahr gingen in allen Waldbesitzarten die Holzeinschläge  zurück. Am stärksten im Privatwald mit – rund 1,9 Millionen m³ .

Veränderungen des Holzeinschlags nach Holzartengruppen 2016 zu 2015
HolzartengruppeVeränderung in %
Holzartengruppe Eiche+2,7
Holzartengruppe Buche

-4,2

Holzartengruppe Fichte-10,2
Holzartengruppe Kiefer0
Insgesamt-6,1

Mit der amtlichen Holzeinschlagsstatistik kann nicht die gesamte Holznutzung in Deutschland erfasst werden, vor allem wegen statistischer Abschneidegrenzen und nicht erfasster Holzmengen im Kleinprivatwald.

Die in den Holzmarktberichten veröffentlichten Daten sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage und dienen der Transparenz sowie der Dokumentation. Sie reflektieren auch den Beitrag eines bedeutenden Wirtschaftsbereiches auf dem Weg hin zu einer "green economy", dessen Potenzial für die Gesellschaft noch längst nicht ausgeschöpft ist.

Mit einem von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe geförderten Forschungsprojekt "Rohstoffmonitoring aller Stoffströme auf der Basis von Holz" (2015 bis 2018) soll die Erfassungslücke zwischen amtlicher Holzeinschlagsstatistik und tatsächlicher jährlicher Holznutzung möglichst weitgehend geschlossen werden.